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Technologie für Behinderte: Kleine Schritte auf dem Weg zur Barrierefreiheit

Dass behindertengerechte Websites und Apps Umsätze und Nutzerzahlen wachsen lassen, wissen Unternehmen wie Google, Apple und Facebook seit langem. In der Schweiz reift diese Erkenntnis langsamer. - Henning Steier 6.5.2016, NZZ

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Gleichstellung Behinderter geht vorwärts

Die Rechte von Menschen mit Behinderungen werden in der Schweiz aus Sicht des Bundesrates weitgehend berücksichtigt. Die Gleichstellung soll aber weiter verbessert werden. - 29.6.2016, MZZ

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Nach der Revision ist vor der Revision. Ein Blick auf die Entwicklung der Schweizerischen Invaliden-Versicherung seit ihrer Gründung 1960


Im Gespräch mit Jean-Marc Meyrat beschreibt Dominique Dorthe, Kommunikationsbeauftragter der Waadtländer IV-Stelle, in „Klar“ Nr. 2 2013 die Entwicklung der Schweizerischen Invalidenversicherung (IV) seit ihrer Gründung 1960 und erklärt, weshalb die IV seit den 1990er Jahren so häufig umgebaut werden musste.

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Der "Assistenzbeitrag". Wer hat Anspruch darauf und was bringt er konkret?

Kernstück der IV-Revision 6a ist der Assistenzbeitrag für ein selbstbestimmtes Leben. Seit Januar 2012 ist das Gesetz in Kraft. In „Klar“ Nr. 2, Sommer 2013 beschreibt Naomi Jones was der Assistenzbeitrag für sehbehinderte Menschen bringen kann und wie er funktioniert.

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Viel Lärm um nichts oder ein wichtiger Schritt in Richtung Chancengleichheit? Bundesrat will UNO-Behindertenkonvention ratifizieren

Das Paradies auf Erden wird sie uns niccht bescheren, aber vielleicht doch eine gewisse Verbesserung der Situation behinderter Menschen. Nach langen Jahren des Wartens scheint nun auch die Schweiz endlich bereit, das UN-Übereinkommen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen zu ratifizieren. – In Nr. 1 von "Klar", dem Schweizer Magazin zum Thema Sehbehinderung, berichtet Olivier Schmid über die Ziele der Konvention und darüber, was ihre Ratifizierung für die Schweiz bedeutet.

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17.11.2011: Rektorat der Uni Basel verabschiedet Disability Statement für behinderte Studierende

Unter dem Motto «Studieren ohne Barrieren» unterstützt die Universität Basel ab 2012 Massnahmen, welche die gleichberechtigte Teilhabe von behinderten und chronisch kranken Studierenden am Studienbetrieb ermöglichen. Mit einem Disability Statement werden Betroffene speziell begrüsst; zudem werden in Anerkennung ihrer Rechte spezifische Angebote entwickelt und Massnahmen umgesetzt. Hoffen wir, dass die guten Vorsätze Früchte tragen!

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Barrierefreies Studium. Die Rechtslage in der Schweiz

Wie steht es eigentlich mit dem Rechtsanspruch auf Barrierefreiheit an schweizer Fachhochschulen und Unis? Ein paar allgemeine Hinweise gibt "integriert studieren" auf seiner Webseite.

Barrierefreies Studium. Die Rechtslage in der Schweiz

Warum Behinderte nicht zu ihrem Recht kommen und was zu tun ist

Die Diskriminierung Behinderter ist verboten. Doch bei den Behörden ist das Wissen wenig verbreitet. Und die Betroffenen selbst fordern nur selten ihre Gleichstellung ein, so stellt Andrea Fischer im Tagesanzeiger vom 1. Februar 2010 fest.

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Bundesgericht: Die IV muss Kosten für die Blindenschriftübertragung von Gesetzestexten nicht übernehmen

Blindwiki berichtet über ein Urteil des Bundesgerichts vom Herbst 2009, welches gravierende Folgen für die Übertragung von Punktschriftbüchern haben könnte.

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International Institute for Social Entrepreneurs - ein Ausbildungsprojekt für junge blinde und sehbehinderte Menschen aus der ganzen Welt

Sabriye Tenberken und Paul Kronenberg wurden durch ihre Arbeit im Tibeth bekannt. Jetzt bauen sie in Kerala, Südindien, ein internationales Zentrum auf, in dem junge blinde und sehbehinderte Menschen lernen, in ihren Ländern ihre eigenen Entwicklungsprojekte zu verwirklichen. Unter dem Titel "Lighting up Lives" berichtet Saraswathy Nagarajan in The Hindu vom 14. Februar 2009 über den Start dieses ungewöhnlichen Projekts.

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Weltmeister im Aussondern? Die Integration und der 'neue Finanzausgleich', NFA, zwischen dem Bund und den Kantonen

Mit dem Inkrafttreten des NFA im Januar 2008 zieht sich der Bund aus der Finanzierung von Sonderschulen zurück. Das könnte den in der Schweiz seit einiger Zeit zu beobachtenden Trend zur Aussonderung von immer mehr 'schwachen' SchülerInnen stoppen oder sogar umkehren, denn Segregation ist nicht nur verkehrt, Segregation ist auch teuer.

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Verbesserung der Situation von Studierenden mit einer Behinderung. Der Gleichstellungsrat Egalité Handicap und der Verband der Schweizer Studierendenschaften arbeiten zusammen

Bedürfnisse sollen erhoben, neue Studien durchgeführt und Standards empfohlen werden ... Hoffen wir, dass die Zusammenarbeit zwischen dem VSSS und Egalité Handicap mehr ist als eine politisch akademische Alibi-Übung, die vor allem dazu dient, die Betroffenen zu trösten und sich um klare Stellungnahmen und um unangenehme Auseinandersetzungen zu drücken. M.N.

Ein Papier vom 2. März 2007 legt erste Ziele fest.

Urteil zu Gunsten der Schulintegration (7.3.2007)

Jugendliche mit einer Behinderung hat Anspruch auf gleich viele (integrative) Schulstunden wie Schüler ohne Behinderungen. Zürcher Verwaltungsgericht entscheidet gegen Bezirksschulpflege und Bildungsdirektion.(Neue Zürcher Zeitung)

Hier gehts zum NZZ-Artikel und dem Urteil

Update zum Thema UNO-Behindertenkonvention. Ereignisse 2006 bis 2008

Die im Dezember 2006 verabschiedete UNO-Behindertenkonvention trat am 3. Mai 2008 in Kraft. Noch tut man sich in der Schweiz schwer mit der Unterzeichnung.

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Studierende mit einer Behinderung vereinigt euch! Die Uni Basel bietet ein elektronisches Forum und Life-Treffen zum Gedanken- und Erfahrungsaustausch an

Sie sind Studentin/Student mit einer Behinderung, chronischen Krankheit, psychischen Erkrankung, Lernbehinderung und möchten Kontakt mit anderen Studierenden aufnehmen und von deren Erfahrungen im Studium im Zusammenhang mit einer Behinderung oder Krankheit profitieren ...? Ein Angebot der Uni Basel versucht zu helfen!

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Student wollte Prüfung nachbessern und verwies auf seine Behinderung, doch das Gericht sagt nein

Mithilfe des Gerichts wollte ein Jusstudent seine schlechten Prüfungsnoten anheben. Dabei verwies er auf eine Leseschwäche – ohne Erfolg. Das Zürcher Verwaltungsgericht lehnte seine Beschwerde im Juni 2008 ab.

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Schwerbehinderte AkademikerInnen in Deutschland. Hilfe bei der Jobsuche

Unter dem Titel "Schwere Zukunft für Schwerbehinderte" berichtete der Deutschlandfunk am 6. Februar 2007 in "Campus und Karriere" über die Vermittlung von "schwerbehinderten" AkademikerInnen auf dem deutschen Arbeitsmarkt. Anlass ist die geplante Umstrukturierung der bisherigen "Zentralstelle für Arbeitsvermittlung" in Bonn, einer Spezialstelle der Bundesagentur für Arbeit, BA.

Andrea Lueg, Deutschlandfunk 06.02.07

Schweizer Hochschulen – integrationsfreundlich? Die Ergebnisse einer ersten umfassenden Untersuchung ergeben ein zwispältiges Bild

Im europäischen Raum wird seit den Neunzigerjahren intensiv über die Frage nachgedacht, wie im Hochschulbereich Zugang und erfolgreiche Partizipation für Menschen mit Behinderungen verbessert werden können. In der Schweiz gibt es zwar schon seit einigen Jahren Anlaufstellen an einzelnen Hochschulen, vor allem an den Universitäten Zürich und Basel. Aber wie ist die Situation an den anderen Hochschulen? Wie stellen sich Hochschulen zu Menschen mit Behinderungen? Wie erleben die betroffenen Studierenden ihre Situation? Wie viele Studierende gibt es überhaupt, die von einer Behinderung oder einer chronischen Krankheit betroffen sind? – Um solche und ähnliche Fragen ging es in der Nationalfondsstudie "Menschen mit Behinderungen an Schweizer Hochschulen", deren Schlussbericht jetzt vorliegt.

Eine Zusammenfassung des Schlussberichts finden Sie hier

Sanierung Uni Zürich beendet – Erneuerungen auch für Studierende mit Behinderungen (7.3.2007)

Bei der Sanierung des Uni-Hauptgebäudes wurden unter anderem Induktionsschleifen für Studierende mit Hörbehinderungen installiert und ein Ruheraum eingerichtet (Neue Zürcher Zeitung).

Hier gehts zum NZZ-Artikel

Record number of countries sign UN treaty on disabilities on opening day. - Louise Arbour, UN High Commissioner for Human Rights, 30 March 2007

Eighty-one Member States and the European Community signed a landmark new treaty today at the United Nations that aims to improve the lives of the world’s estimated 650 million people with disabilities, a record for the first day of signature of any convention. Jamaica also ratified the Convention on the Rights of Persons with Disabilities – the first country to go beyond endorsement and adopt it as law. The pact, the fastest negotiated international human rights instrument in history, needs 19 more States Parties to enter into force.

Mehr zur UN Pressekonferenz vom 30. März 2007 ...

Nume gäng hübscheli. Der Bundesrat empfiehlt in Sachen UNO Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderung vornehme Zurückhaltung. - Martin Näf, 23. März 2007

Unter dem Titel "eine Magna Carta für Menschen mit einer Behinderung" haben wir an dieser Stelle vor einem Monat über die Verabschiedung der UNO Konvention über die Rechte von Menschen mit einer Behinderung durch die UN-Generalversammlung berichtet und darauf hingewiesen, das Nationalrätin Pasquale Bruderer durch eine am 20. Dezember 2006 eingereichte Motion sicherstellen wollte, dass die Schweiz sich bald ernsthaft mit der Frage der Ratifizierung dieser Konvention befasst. Am 9. März 2007 hat der Bundesrat zu der Motion Stellung genommen ... Einmal mehr scheint er zu glauben, dass es reicht, behinderten Menschen hie und da lieb über ihren Kopf zu streicheln und sie mit ein paar netten Worten wieder vor die Tür zu stellen! Am 9. März hat er die Motion zur Ablehnung empfohlen.

Lesen Sie hier, wie der Bundesrat seine Haltung begründet